Fatburner

 

Fatburner - das klingt zunächst nach Produktinnovation. Doch gemeint sind damit natürliche Substanzen wie Vitalstoffe und Hormone, die in alltäglichen Lebensmitteln vorkommen. Einige dieser Stoffe gibt es auch als Nahrungsergänzungsprodukt. Zu den wichtigsten Vertretern der Fatburner zählen: L-Carnitin, Pyruvat, Glukagon, Schilddrüsenhormone und Linolsäure.

 

L-Carnitin

 

L-Carnitin regt die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) zu einer erhöhten Fettverbrennung an. Dazu kommt es allerdings nur, wenn es auch ausreichend Mitochondrien im Körper gibt. Ihre Zahl lässt sich mit regelmäßigem Ausdauertraining steigern. Carnitin ist in Fleisch enthalten. Der Körper stellt es auch selbst her, wozu er unter anderem Vitamin C, Eisen, Niacin und Vitamin B6 benötigt.

 

Pyruvat

 

Pyruvathaltige und kalorienbewusste Ernährung lässt die Pfunde purzeln. Es kommt reichhaltig in Hülsenfrüchten, Vollkornbrot und Geflügel vor.

 

Glukagon

 

Wenn der Blutzuckerspiegel im Körper fällt, setzt die Bauchspeicheldrüse automatisch Glukagon frei, um das Blut wieder ausreichend mit Insulin zu versorgen. Während dieses Vorgangs werden große Mengen Fett aus den Fettzellen gelöst. Das funktioniert aber nur, wenn genügend Eiweiß gegessen wird. Gute Eiweißlieferanten sind Vollkornbrot, Eier und Geflügel.

 

Schilddrüsenhormone

 

Die Schilddrüse ist der Hormonregulator des Körpers, der den Fettabbau des Organismus steuert. Dazu ist sie aber nur in der Lage, wenn sie über ausreichend Jod und den Eiweißstoff Tyrosin verfügt. Deutschland ist aber zu großen Teilen Jodmangelgebiet. Doch mit Jodsalz und Seefisch lässt sich der Jodmangel ausgleichen. Tyrosin ist in Soja- und Milchprodukten enthalten.

 

Linolsäure

 

Linolsäure senkt den Triglyzerid- und Cholesterinspiegel im Blut und ist zuständig für den Aufbau der Darmschleimhaut. Deren Qualität entscheidet darüber, wie viel oder wenig Nahrungsfett in den Körper gelangt. Sehr große Mengen Linolsäure finden sich in Leinsamen.